Praktische Umsetzung


Mit 2,6 Mio. Hektar ist Bayern das waldreichste Bundesland. Die vielfältigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistungen der bayerischen Wälder können nur durch eine regelmäßige Waldbewirtschaftung erbracht werden.

Jeder Waldbesitzer sollte die umfangreichen Möglichkeiten seines Waldes für sich und für die Gesellschaft nutzen. Nur eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung und Pflege bewahrt die Werte, die in Ihrem Besitz stecken.

Ein Wald wird in der Regel über 100 Jahre alt. In seiner Entwicklung durchläuft er bis  zur endgültigen Hiebsreife verschiedene Phasen. Der Eigentümer muss im Laufe einer Baumgeneration immer wieder wichtige Entscheidungen treffen. Ganz zu Beginn steht im Zuge der Bestandesbegründung die Baumartenwahl. In den Folgejahren sorgen regelmäßige Pflegemaßnahmen für eine optimale Waldentwicklung. Im reifenden Bestand gilt es wiederum auf eine naturgemäße Verjüngung und deren Wachstumsbedürfnisse, wie beispielsweise ausreichend Licht oder Schutz vor Frost, zu achten. Im Rahmen der Verjüngung ist der gezielte Waldumbau zu einem gemischten, zukunftsfähigen Wald eine wichtige Aufgabe des Besitzers.